4C's
Schliff, Reinheit, Farbe, Karat
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie im Laufe Ihres Lebens schon einmal von den berühmten 4Cs gehört haben. Wenn es um Diamanten geht, gibt es kein anderes Konzept, das vor dem Kauf so entscheidend ist. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Hören darüber und dem Wissen, was die 4Cs tatsächlich bedeuten und wie sie Ihnen helfen können.
Die 4C sind die entscheidenden Faktoren, die zur Bewertung des Wertes eines Diamanten herangezogen werden. Sie stehen für: Schliff (Cut), Reinheit (Clarity), Farbe (Color) und Karat (Gewicht). Nachfolgend finden Sie einfache und dennoch sehr wirkungsvolle Erklärungen, was diese Faktoren bedeuten.
Diamantschliff
Drei Faktoren bestimmen die Qualität eines Diamantschliffs: Schliff, Politur und Symmetrie
Schneiden Von allen Faktoren ist die Qualität des Schliffs selbst von größter Bedeutung. Schließlich kann er der entscheidende Faktor sein zwischen einem Diamanten, der in perfekter Harmonie mit dem Licht steht, das in ihn eintritt und zurückgeworfen wird, und einem, der gewissermaßen “tot” ist, da das Licht auf dem Weg verloren geht.
Symmetrie – Da wir gerade von Glanz sprachen, darf die Symmetrie nicht außer Acht gelassen werden. Das Innenleben eines Diamanten muss symmetrisch sein, insbesondere seine Facetten. Wenn diese nicht perfekt synchronisiert sind, wird das Stück wahrscheinlich an Wert und Attraktivität verloren haben. Schon eine einzige Facette, die nicht stimmt, reicht aus, um den gesamten Stein zu beeinträchtigen.
Polnisch – Nach dem Prozess der Symmetrie beginnt ein Diamantschleifer mit dem Polieren des Stücks. Ein mühsamer, aber lohnender Prozess, bei dem jede einzelne Facette des Diamanten geglättet wird. Wenn man beispielsweise den klassischen runden Brillantschliff nimmt, durchläuft der Schleifer alle 58 Facetten und sorgt dafür, dass diese so glatt wie möglich sind, mit dem Ziel, sie so klar wie Glas zu machen, um die optimale Lichtretention für den Kunden zu maximieren.

Diamantfarbe
Die Farbgraduierung von Diamanten wird oft missverstanden. Warum? Weil bei Diamanten eigentlich ihr Farbmangel bewertet wird. Je farbloser Ihr Diamant ist, desto mehr Mehrwert, Ansehen und natürlich auch Preis. Die Farben werden auf einer buchstabenbasierten Skala bewertet (siehe Skala). Die höchste Stufe ist D, was bedeutet, dass sie keinerlei Farbgrad aufweist, und je weiter man abwärts geht, desto gelblichere Farbtöne erhält man, was folglich ihren Wert mindert. Die bereitgestellte Skala und die allgemeinen Prinzipien gelten nur für weiße Diamanten.
Die Bestimmung der Farbe eines Diamanten, sobald er in einem Schmuckstück gefasst ist, ist unglaublich schwierig. Dies gilt selbst für die erfahrensten Fachleute und man erhält höchstens eine sehr grobe Schätzung.
Fluoreszenz – Obwohl den meisten Erstkäufern nicht bekannt, spielt Fluoreszenz eine große Rolle bei der Farbgebung von Diamanten, aber was bedeutet das?
Manche Diamanten haben eine fluoreszierende Eigenschaft, was bedeutet, dass sie bei Einwirkung von ultravioletten (man kennt sie vielleicht als UV-) Strahlen, sei es durch natürliches Sonnenlicht oder Leuchtstofflampen, ein bläuliches Licht zu zeigen beginnen, und in einigen seltenen Fällen sogar ein orangefarbenes oder gelbes Licht.
Während es stimmt, dass der Diamant keine Anzeichen dieses Verhaltens zeigt, wenn die UV-Quelle entfernt wird, gibt es Fälle, insbesondere bei hochwertigen Diamanten, in denen die Fluoreszenz einen verschwommenen Effekt erzeugt, der sie weniger wünschenswert und letztendlich weniger wertvoll macht.
Die Natur liefert uns auch natürlich gefärbte Diamanten, bekannt als Fancy Colored Diamonds, die natürlich aus der Erde in exotischen Farben wie Grün, Schwarz, Blau, Rosa, Rot und Gelb entstehen. Fancy Colored Diamonds gelten als außergewöhnlich selten, abhängig von ihrer Farbe und Qualität. Je seltener die Farbe, desto wertvoller wird sie natürlich.

Diamantklarheit
Diamantklarheit ist eine eigene Welt, die äußere und innere Faktoren vereint. Wenn wir die innere Welt betrachten, stellen wir fest, dass die meisten Diamanten verschiedene Grade von Fehlern in Form von Einschlüssen aufweisen (mit den Ausnahmen der Diamanten FL/IF, was für lupenrein und innerlich lupenrein steht).
Einschlüsse ist ein recht allgemeiner Begriff, der viele einzigartige Arten von Fehlern wie Wolken, Nadeln, Nadelspitzen, Kristalle, Gletz, Zwillingwispen und viele mehr umfasst.
Die Außenwelt beschreibt im Allgemeinen Einschlüsse, die viel leichter zu erkennen sind und dazu neigen, den Wert eines Diamanten stärker zu mindern. Zu den äußeren Einschlüssen gehören: Schleifspuren, Kratzer, natürliche Brandflecken und mehr.
Bei Ihrem Diamantkauf finden Sie ein Diagramm, das von einer gemmologischen Zertifizierung bereitgestellt wird. Ihre internen Einschlüsse werden rot markiert, während die externen grün markiert sind. Der Prozess der Klarheitsbewertung verwendet eine 10-fache Vergrößerung als Basis, unter Verwendung einer Lupe. Gemmologen hingegen nutzen Mikroskope, um die genauen Positionen der Einschlüsse zu finden. Und natürlich können einige Einschlüsse, je nach Größe oder Position, sogar mit bloßem Auge gesehen werden.
Sehen Sie die bereitgestellte Reinheitsskala, sie reicht von FL (Lupenrein) bis I3 (Inklusiv). Mit sinkendem Reinheitsgrad nimmt die Klarheit fortschreitend ab und damit auch der Preis.

Diamantkarat
Die tatsächliche Größe eines Diamanten ist von großer Bedeutung. Mit zunehmendem Gewicht steigt auch sein Preis. Hier kommt das Karat-Messsystem ins Spiel. Es ist wichtig zu bedenken, dass es nicht ausreicht, sich nur auf eines der 4 Cs zu verlassen. Der Wert wird letztendlich durch alle 4 mit ihren jeweiligen Faktoren bestimmt.














































